„QNG = teuer“?
Dieser Irrglaube hält sich hartnäckig – und die Konsequenzen sind weitreichend. Denn so werden alternative Bauweisen oft von vornherein ausgeschlossen, ohne die tatsächlichen Zahlen zu kennen. Ganz klar: Als Projektentwickler:in und Generalunternehmer:in stehen Sie vor der Herausforderung, QNG-Anforderungen für die Förderung Ihrer Bauprojekte zu erfüllen, während gleichzeitig der Kostendruck steigt. Doch wie können Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit gemeinsam unter einen Hut gebracht werden?
Unsere Analyse mit CAALA zeigt: Beides lässt sich vereinbaren, wenn Sie die richtige Konstruktionsvariante kombiniert mit der richtigen Anlagentechnik wählen. Ziel unserer Studie war es, nachzuweisen, wie datenbasierte Vergleiche von Konstruktionsvarianten in frühen Projektphasen wirtschaftlichere Nachhaltigkeit ermöglichen und diese Erkenntnisse auf zukünftige Projekte übertragbar machen.
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QNG-Anforderungswerte erreichen alle drei – welche ist die wirtschaftlichste Variante?
Für ein typisches Wohnbauprojekt wurden dafür drei realitätsnahe Bauvarianten verglichen. Im Fokus standen die Baukosten der Kostengruppen 300 und 400 sowie die CO₂-Emissionen über den Lebenszyklus. In der CAALA-Software wurden den jeweiligen Bauteilen spezifische Kostenkennwerte zugeordnet und so die Grundlage für Herstellungs- als auch für die Gesamtlebenszykluskosten gelegt. Die CAALA-Software kann so je Ausführungsvariante die ökologische und ökonomische Lebenszyklusperformance berechnen und die Kosten- und CO₂-Optimierungspotentiale kenntlich machen.
- Variante A setzt auf klassischen Massivbau mit Kalksandstein-Mauerwerk, Stahlbetondecken und konventionellem Wärmedämmverbundsystem aus EPS oder Mineralwolle. Die Anlagentechnik besteht aus einer Wärmepumpe (L-W), Lüftung mit Wärmerückgewinnung und einer großen PV-Anlage mit Speicher. Diese Bauweise dominiert den deutschen Wohnungsmarkt und dient als Referenz.
- Variante B verfolgt konsequent ökologisches Bauen mit Holzrahmenbauweise und Dämmung aus nachwachsenden Rohstoffen. Bei der Anlagentechnik wurden eine Wärmepumpe (L-W), Abluftanlagen und eine kleine PV ohne Speicher berücksichtigt.
- Variante C kombiniert als Hybrid-Lösung Ziegel-Außenwände mit Holzelementen und stellt eine intelligente Mischbauweise zwischen konventioneller Praxis und ökologischen Anforderungen dar. Diese Variante enthält eine Wärmepumpe (L-W), eine Abluftanlage und eine mittelgroße PV ohne Speicher.
Eindeutige Ergebnisse im Variantenvergleich: Case Study zum Download
Welche Variante tatsächlich am wirtschaftlichsten ist und wie groß die Kostenunterschiede konkret ausfallen, erfahren Sie in unserer vollständigen Case Study. Darin stehen die konkreten Zahlen, detaillierten Kostenübersichten, Materiallisten und Bauteilschnitte sowie der Variantenvergleich aller drei Konstruktionsvarianten aus CAALA zum Download bereit.
Fazit: Wer Varianten frühzeitig gegenüberstellt und dabei Kosten sowie Emissionen in einer Plattform integral betrachtet, findet die kosteneffizienteste Lösung für QNG-konforme Projekte. Die Kostenunterschiede von bis zu 20 % zwischen den untersuchten Varianten zeigen das Potenzial einer datenbasierten Entscheidungsfindung. Laden Sie die vollständigen Ergebnisse herunter und erfahren Sie, worauf es beim Vergleich von Konstruktions -und Anlagenvarianten für Ihr nächstes Projekt ankommt.