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Use Case

Machbarkeitsstudie, Optimierungspotentialanalyse

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Für das Projekt Lerchenweg wurden für fünf Bauvarianten die Treibhausgasemissionen berechnet und miteinander verglichen. Hierzu wurde in der Berechnung die Kubatur, Bauweise und die Versorgung mit einbezogen. Dies führte zu über 300 Bauvarianten. Alle Ergebnisse können in der Bildergalerie begutachtet werden.

Durch den Vergleich von Material und Konstruktion wurde ein CO2-Einsparpotenzial von ca. 42% identifiziert, wenn statt Stahlbeton Holzmassiv für die Konstruktion verwendet wird.  Ein weiterer Einflussfaktor ist, ob das Gebäude über eine Tiefgarage oder lediglich eine Bodenplatte mit Kellergeschoss verfügt. Hier kann bis zu 50% CO2 eingespart werden.

Zur Technischen Gebäudeausrüstung (TGA) werden alle fest im Haus installierten Anlagen und Einrichtungen, die zur Nutzung und zum Wohnen notwendig sind beziehungsweise den Wohnkomfort steigern, gezählt. Hier wurden drei unterschiedliche Heizmöglichkeiten analysiert. Der Einsatz einer Wärmepumpe zeigt sich am nachhaltigsten und spart ca. 30% CO2 gegenüber der Option Fernwärme aus Köln.

Abschließend wurden vier Entwurfsvarianten, bezüglich der Materialität, der Konstruktion und der TGA gegenübergestellt. Ein Gebäude aus Holzmassiv mit einem Kellergeschoss und einer Wärmepumpe kann dabei 42% mehr CO2 einsparen als ein Gebäude, welches aus Stahlbeton gebaut wurde, eine Tiefgarage hat und mit Gasbrennwert erwärmt wird.

Zuletzt ist noch hervorzuheben, dass die Einsparungen über den gesamten Lebenszyklus berechnet wurden.

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